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Der Copywriting-Blog für dein Online-Business.
Hilft dir Texte zu schreiben, die deine Conversion Rate verbessern UND nach dir klingen.



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Vermeide diese 7 Fehler, wenn dein Freebie in 2022 deine E-Mail-Liste mit kaufbereiten Menschen füllen soll

In diesem Blogpost erfährst du, welche 7 häufigen Fehler du bei der Erstellung eines Freebies in 2022 unbedingt vermeiden musst, wenn du dir damit noch eine E-Mail-Liste aufbauen willst. Und du lernst, wie du dein Freebie gestalten solltest, damit es genau die Menschen anzieht, die später auch wirklich von dir kaufen.


Lesezeit: 12 Minuten

Ein Freebie (oder auch Lead Magnet) gilt im Online-Business nach wie vor als eine der effektivsten Methoden, um sich eine E-Mail-Liste mit kaufinteressierten Abonnenten aufzubauen.

Doch viele Online-UnternehmerInnen fragen sich, ob das Freebie-Prinzip zum Listenaufbau in 2022 überhaupt noch geeignet ist.

Oder ob man damit nicht vielleicht Leute in seine E-Mail-Liste zieht, die gerne die Gratis-Inhalte mitnehmen, doch nicht im Traum daran denken, sich irgendwann in begeisterte KäuferInnen zu verwandeln…



Funktioniert Listenaufbau mit einem Freebie in 2022 überhaupt noch?


Vielleicht geht es dir auch so, und du hast schon mal ein Freebie konzipiert, das nicht gut funktioniert hat? Oder es lief eigentlich ganz gut, doch du musstest nach einer Weile feststellen, dass irgendwie fast niemand auf deine E-Mails antwortete?

Und gekauft hat auch niemand was von dir konsequenterweise…

Und darum überlegst du jetzt, ob dieses ganze Freebie-Ding überhaupt noch Sinn macht.

Du hast schliesslich keine Lust deine kostbare Arbeitszeit für Umme zu verschleudern (was ich total verstehen kann). Andererseits siehst du schon ein, dass jemand, der bei dir viel Geld lassen soll – für ein hochpreisiges Coaching etwa – irgendwie zunächst eine Kostprobe von deinem Können bekommen müsste.

Die Idee dahinter ist auch gut. Das Problem ist nur, dass es in den letzten 2 Jahren extrem laut online geworden ist und wir mit Freebies geflutet wurden. Und alle möglichen Leute gefühlt aus jeder Ecke in dein virtuelles Ohr gebrüllt haben: „Nimm mich mit! Gratis! Hier, hier, ich bin kostenlos, kostenlos, kostenlos!“

So sind wir inzwischen etwas taub geworden, was Gratis-Content angeht…

Während vor einigen Jahren die Leute vor Freude über ein GRATIS-PDF am liebsten noch nackt durchs Wohnzimmer gehüpft wären, sieht die Lage heute komplett anders aus. Und die Wahrheit ist: die meisten geben nicht mehr bereitwillig ihre E-Mail-Adresse für ein paar läppische, oberflächliche Gratis-Tipps her.

Somit ist auch die Wirkung für den Aufbau einer E-Mail-Liste mit einem Freebie etwas verpufft. Ich sage aber extra nur „etwas“, denn wenn du es richtig machst, funktioniert das System immer noch AUSGEZEICHNET und erstaunlich zuverlässig!

Fakt ist aber auch: „Kostenlos“ reicht in 20202 als einziges Argument längst nicht mehr aus (und hat es auch in 2021 nicht). Und ein Freebie muss jetzt noch viel viel mehr leisten, um deine E-Mail-Liste mit Menschen zu füllen, die wirklich am Ende deine Angebote kaufen.

Was genau es leisten muss, dazu kommen wir gleich.

Zuerst schauen wir uns noch ganz kurz an, welche Arten von Freebie es überhaupt gibt und welche wann am besten zum Einsatz kommen.



In 2021 und 2022 geben Menschen nicht mehr so bereitwillig ihre E-Mail-Adresse heraus wie früher. Deswegen muss ein Freebie heute auch viel mehr leisten als noch vor wenigen Jahren, wenn es dir eine kaufwillige E-Mail-Liste aufbauen helfen soll.



Freebie-Arten: Evergreen vs. Live-Freebie


Im Online-Business wird meistens zwischen 2 Arten von Gratis-Content unterschieden: Es gibt die Evergreen-Freebies, das sind Formate, die beliebig oft reproduzierbar sind, weil sie aufgezeichnet oder aufgeschrieben sind.

Sie werden „passiv“ konsumiert und du musst nicht persönlich anwesend sein bei der Auslieferung.

Evergreen-Freebies sind z. B.

> E-books und PDF-Anleitungen
> Checklisten
> (oft 3-teilige)Video-Serien
> E-Mail-Kurse
> Aufgezeichnete Webinare
> Audio-Dateien
> Vorlagen / Templates
> Quizzes
> Mini-Kurse


Und dann gibt es da noch die Live-Freebies. Sie heissen auch Conversion-Events, denn sie dienen dazu, die teilnehmenden Menschen, dazu zu bewegen, danach auch ein grösseres und oft hochpreisiges Programm oder Coaching von dir zu kaufen.

Live-Freebies sind aufwändiger, denn sie erfordern deine Live-Interaktion und viel von deiner Zeit und Energie, während sie stattfinden. Daher wirst du ein Live-Freebie oft nur für kurze Zeit anbieten (meistens während eines Launches).


Live-Freebie, auch genannt Conversion-Events sind z. B.

> Workshops & Workshop-Reihen, z. B. „Tiny Five“
> Bootcamps
> Live-Webinare
> Live-Onlinekurse
> Masterclasses
> Challenges
> Virtuelle Summits

Ein gut aufgestelltes Online-Business sollte möglichst beide Arten von Freebies enthalten.

Erstelle jedoch als Erstes dein Evergreen-Freebie, weil das einfacher ist. Und ausserdem kannst du dir mit ihm einige Wochen vorher eine grössere E-Mail-Liste aufbauen, der du später dein Live-Freebie anbieten kannst.

Denn die Hemmschwelle zur Teilnahme an Live-Freebies ist wesentlich höher! Sodass du schon etwas mehr Vertrauen im Vorfeld aufgebaut haben solltest.

In diesem Blogpost beziehe ich mich stärker auf Evergreen-Freebies. Und auch wenn die Regeln und Fehler meistens für beide gelten, gibt es bei Live-Freebies noch sehr viel mehr zu beachten. (Wenn du bei der Planung und Umsetzung Unterstützung brauchst, kontaktiere mich gerne persönlich.)

Gerade in 2021 konnte ich sehr gut beobachten, wie die Lead Magneten etlicher AnbieterInnen erfolglos verpufft sind, weil sie alle die gleichen Fehler gemacht haben.

Während Freebies, die diese Fehler nicht gemacht haben und die folgenden Regeln geschickt umsetzen konnten, schlicht durch die Decke geschossen sind. Und sich als hocheffektiv beim Aufbau immens grosser E-Mail-Listen voller kaufbereiter AbonnnentInnen erwiesen haben.


In 2021 konnte man sehr gut beobachten, wie etliche Lead Magneten erfolglos verpufft sind, weil sie alle die gleichen Fehler gemacht haben.



7 häufige Fehler, die du vermeiden solltest, wenn dein Freebie nur Leute anzieht, die kaum bei dir kaufen


Wenn du keine Lust hast, Freebies zu erstellen, die irgendwann virtuelle Spinnweben ansetzen, weil sie so selten gedownloadet werden. Und du auch auf die vermeintlich „schlauen Füchse“ gut verzichten kannst, die sich nur deinen Gratis-Content holen, um sich dann sofort von deiner Liste wieder abzumelden, dann lies jetzt aufmerksam weiter.

Ok, wobei die Füchse lassen wir in Frieden weiterziehen. Selbst schuld, wenn sie danach deinen tollen Content verpassen. Schlimmer sind die, die sich NICHT abmelden und dich nur Geld kosten, aber trotzdem nie was kaufen…

Doch wenn du diese 7 Fehler bei der Erstellung deines Freebies in 2022 vermeidest, wird es genau die richtigen Leute in Scharen für dich anziehen. Nämlich die Leute, die später auch zu begeisterten und loyalen KäuferInnen werden.


Fehler #1: Dein Freebie ist zu mickrig.
Fehler # 2: Dein Freebie ist zu allgemein.
Fehler #3: Dein Freebie verhilft nicht zu einem Resultat.
Fehler #4: Dein Freebie ist zu kompliziert.
Fehler #5: Dein Freebie passt nicht zu deinen Angeboten.
Fehler #6: Dein Freebie lässt keine Lücke offen.
Bonus-Fehler #7: Die Landingpage (auf der du dein Freebie anbietest) konvertiert nicht (gut)



FEHLER Nr. 1: Dein Freebie ist zu mickrig.


Gestalte dein Freebie nicht zu klein oder zu lapidar. Der Inhalt muss nichts Geringeres als WOW-Charakter haben!

Hier darfst du dich wirklich von der Angst trennen, ZU VIEL umsonst herzugeben. Auch wenn du glaubst, du könntest das Zeug auch genauso gut für 100 oder 200 verkaufen.

Denke lieber langfristig für dein Business. Verzichte jetzt noch auf den schnellen Euro, um später dann viel viel mehr zu verdienen. Sei darum bitte grosszügig mit dem Content bei deinem Lead Magneten.

Denn: Erstens, kannst du noch Millionen anderer Ideen entwickeln. Und zweitens, soll dein Freebie dir schliesslich Hunderte oder Tausende loyale, kaufbereite Fans und E-Mail-AbonnentInnen bescheren!

Dein Freebie MUSS deine Leute in 2022 voll umhauen. Die sollen denken: „Wow, wenn das Gratis-Ding schon so genial ist, wie ist es dann erst, wenn ich etwas von dieser Person kaufe…?“

So einfach und so schwer zugleich. Wie du das hinbekommst?

> Entweder indem das Thema deines Lead Magneten etwas ist, das besonders spannend und aufregend ist.

> Oder indem es etwas ist, das neu oder aussergewöhnlich ist.

> Oder in einer Art und Weise oder einem Format präsentiert wird, wie es das bisher nicht gab.

> Oder etwas, worauf deine IdealkundInnen schon sehnsüchtig warten, weil jeder in deiner Branche sagt, sie bräuchten es unbedingt, aber keiner ihnen zeigt, WIE sie es machen sollen…

Dazu soll dein Freebie aber überhaupt nicht riesig oder sonst wie (zu) aufwändig daherkommen.

Doch darf es eben auch nicht mickrig oder piffig klein sein. Und schon gar nicht darf es IRGENDWAS sein, das du eh rumliegen hast und nun loswerden möchtest und es darum als Freebie anbietest!

Oh no! Dafür gibt in 2022 niemand seine E-Mail-Adresse her.

Schlimmer noch – InteressentInnen werden enttäuscht von dir sein, sich von deiner E-Mail-Liste abmelden und vielleicht nie wieder etwas von dir kaufen wollen.



FEHLER Nr. 2: Dein Freebie ist zu allgemein.


Ein groooosser, riesiger Fehler ist, wenn dein Freebie KEIN superspezifisches und sehr konkretes Problem löst (oder kein spezifisches Bedürfnis befriedigt).

Stattdessen versucht dein Lead Magnet mit einem viel zu allgemeinen Versprechen zu punkten. Und holt darum niemanden so richtig ab…

Oder du versuchst damit ein Gebiet abzudecken, das viel zu gross und zu weit gesteckt ist. Das wirkt schnell unglaubwürdig, weil jeder von vornherein weiss, dass es nicht funktionieren KANN, das in einem Freebie umzusetzen.

Beispiele für so ein viel zu weit gefasstes Freebie-Thema wären etwa:

„Wie du dir ein erfolgreiches Online-Business aufbaust“ oder „Schreiben lernen in 10 Schritten“ oderYoga und Achtsamkeit lernen“. Die meisten werden sich darunter nicht viel vorstellen können, es irrelevant für sich finden und es daher nicht herunterladen.

Viel besser ist es, wenn du dir stattdessen einen Teilbereich aus dem grossen Ganzen herauspickst und ein hochspezifisches Problem löst wie in diesen Beispielen:

„In 5 einfachen Schritten tolle Instagram-Reels erstellen“ oder „3 einfache Übungen, mit denen dein Hund in 3 Tagen lernt ohne Leine bei Fuss zu gehenoder „7 effektive Yoga-Haltungen gegen Hüftschmerzen“ etc.

Je spezifischer und akuter das Problem ist, das dein Freebie löst, desto besser wird es bei deiner Zielgruppe ankommen.


Überlege dir dazu bitte: Welches spezielle Problem oder Thema ist gerade bei deinen IdealkundInnen / in deiner Branche in aller Munde? Bei was könnten sie deine Hilfe wirklich gut gebrauchen, das du ihnen auf einfache Weise vermitteln kannst, ohne sie zu überfordern?

Setze den Fokus bei deinem Freebie auch immer auf die UMSETZUNG. Und damit kommen wir auch schon zu Fehler Nr. 3.



FEHLER Nr. 3: Dein Freebie verhilft ihnen nicht zu einem Resultat / bringt sie nicht in die Umsetzung!


Das Netz ist voll mit Wissen. Wir alle haben so viel Zugang zu Wissen, dass wir daran ersticken könnten. Deswegen wird ein Freebie, das reines Wissen vermittelt, meistens enttäuschen. Es sei denn, du hast die neuesten Unterlagen von WikiLeaks zugespielt bekommen und willst endlich mal als Whistleblower gross rauskommen.

In allen anderen Fällen gilt: Was Google-bar ist, ist als Freebie völlig uninteressant!

Viel cooler und attraktiver wird dein Lead Magnet, wenn er deine Leute in die Lage bringt, etwas zu schaffen, was sie vorher allein nicht konnten.

Oder sie dazu inspiriert und anleitet, etwas Konkretes umzusetzen: Wie etwa ihre Webinar-Einladungs-E-Mail-Sequenz zu schreiben, ihr Home-Office nach Feng-Shui-Prinzipien zu gestalten oder einen Yoga-Kopfstand in 5 Tagen zu erlernen und so weiter…

Das heisst, du möchtest, dass die Menschen, die sich dein Freebie holen, unbedingt schon Resultate erzielen, BEVOR sie dir auch nur einen einzigen Cent ihres schwer verdienten Geldes hinterhergeworfen haben.

Resultate und Aha-Erlebnisse. Muss nix Wildes sein. Sie einfach mit einer Sache ins TUN bringen. Darauf zielt ein geniales Freebie ab. Wenn dir Menschen schreiben und sich dafür bedanken und dir bestätigen, dass sie sogar für dein Freebie gezahlt hätten, dann hast du alles richtig gemacht.

Eine Beta-Testerin meines Salesage-Bootcamps (das ich erstmals als Live-Freebie durchgeführt habe) hatte mal zu mir gesagt, mein Programm habe ihr mehr gebracht als alle Coachings zusammen, darunter einige, für die sie mehrere Tausend Euro bezahlt hat. Was hab ich mich gefreut. :)

Ganz wichtig ist also, dass dein Freebie deiner Zielgruppe irgendeine Form der Abkürzung liefert. Entweder weil es ihnen Recherche-Zeit spart oder sie Schritt-für-Schritt anleitet, sie schneller oder einfacher an ihr Ziel bringt oder sie tiefenentspannt oder oder…

Kein Wunder, dass Checklisten, Vorlagen und Templates so beliebt sind als Freebie!

Frage dich: Wie könntest du deiner Zielgruppe auf einfache Weise bei einem spezifischen Problem helfen? Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, einer Vorlage zum Nachmachen, einer entspannenden Audio-Datei zum Meditieren, ein paar einfachen Uebungen zum Selbstmachen zu Hause etc.?

Ok, Fokus auf Umsetzung, Resultate und Zeitersparnis sollte nun sitzen. Doch bitte mache vor lauter Übermut jetzt nur nicht Fehler #4 dabei…



FEHLER Nr. 4: Dein Freebie ist zu kompliziert (oder erschlägt die Leute mit schierer Masse).


Jetzt denkst du vielleicht, „OMG, wenn ich so ein Monster von einem Wahnsinns-Freebie auf die Beine stellen soll, brauche ich bestimmt 30 Seiten Text oder 10 Stunden Video“. Ein berechtigter Gedanke, falls du ihn hattest…

Wenn nicht, umso besser. Denn dein Freebie darf auf gar keinen Fall zu gross oder zu kompliziert sein! Weder für dich in der Erstellung, noch für deine AbonnenntInnen.

Ein E-Book mit 30 Seiten und einer komplizierten Anleitung wäre sicher zu viel. Wenn du es als PDF mit rund 10 Seiten Plusminus hinbekommst, liegst du genau richtig,

Doch welches Format auch immer du wählst, es sollte für deine Zielgruppe

> sehr einfach zugänglich,
> schnell downloadbar und
> einfach konsumierbar sein.

Denn wenn deine Leute sich durch mehrere Logins oder sonstige Barrieren kämpfen müssen, bevor sie dein Freebie erhalten, kostet dich das Conversions. Und zwar viele.

Das heisst, sie brechen die Aktion ab, bevor dein mühevoll erstelltes Werk überhaupt ihre Festplatte berührt. Also mache es ihnen unbedingt einfach, sowohl vom Inhalt als auch vom Format und sowieso von der Auslieferung her.

Und auch wenn die Aufgabe, die sie mit Hilfe deines Freebies erfüllen sollen, zu kompliziert oder zu umfangreich ist, schmeissen sie schnell das Handtuch. Überforderung wirkt lähmend auf die Umsetzung. Mache es ihnen in jeder Hinsicht leicht mit deinem Freebie und die Aufgaben nicht zu komplex.

Fazit: Dein Freebie soll leicht und schnell umsetzbar sein, einfach zu konsumieren und zu verstehen sein. Aber natürlich trotzdem Wunder bewirken, haha. Ok ok, wenigstens das versprochene Ergebnis ermöglichen und deinen IdealkundInnnen sehr viel Zeit sparen.

Frage dich: Wie kann ich die Aufgabe einfach vermitteln und in welchem Format kann ich am einfachsten meine Expertise zeigen? Denn natürlich darfst du als Freebie-Format genau das wählen, das DIR SELBST auch am besten liegt – ob Video, Audio, Text oder alles kombiniert.

Ich weiss, ich weiss, es klingt alles etwas anstrengend. Aber du willst doch, dass sie dich lieben für dein Freebie, oder nicht? Na also. :)

Hauptsache, du machst nur nicht den folgenden häufigen Fehler dabei!



FEHLER Nr. 5: Dein Freebie passt nicht zu deinen Angeboten.


Dieser Fehler ist einer, der sehr häufig vorkommt und leider auch sehr schädlich für deine Conversion Rate ist: Dein Freebie passt nicht zu dem, was du eigentlich verkaufen willst. Und so ist es dann auch kein Wunder, wenn die Leute danach nichts von dir kaufen.

Eine wichtige Funktion eines Freebies ist nämlich auch, dich als ExpertIn für dein Thema zu positionieren. Dies passiert eigentlich automatisch, wenn du ein Thema wählst, das mit deinen Produkten und Angeboten im Einklang steht.

Also, BEVOR du dein Freebie erstellst, überlegst du dir erst einmal, welches grössere Produkt du überhaupt damit verkaufen willst.

Am Beispiel:

Sagen wir mal, du möchtest einen hochpreisigen Online-Kurs zum Thema „In 8 Wochen zum Bestseller-Sachbuch-Autor“ für mehrere Tausend verkaufen.

Dann würdest du als Freebie etwas wählen, was logisch dazu passt oder den Teilnehmer auf dein Programm vorbereitet.

Das könnte beispielsweise ein E-Book sein „In 3 einfachen Schritten das Thema für dein Sachbuch finden - auch wenn du noch gar keine Idee hast oder zu viele“ oder eine Challenge „Finde in 7 Tagen die Idee für dein Sachbuch und erstelle das komplette Inhaltsverzeichnis“.

Fazit: Viele Leute erstellen einfach irgendwelche Freebies, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie verkaufen wollen. Frage dich also zunächst: Was will ich verkaufen? Und erstelle dann im Rückwärtsgang dazu ein passendes Freebie.

Jetzt hast du es bald geschafft, einen genialen Lead Magneten auf den Markt zu werfen. Es bleibt noch eine Hürde, an der sich viele die Zähne ausbeissen…



FEHLER Nr. 6: Dein Freebie lässt keine "Lücke".


Das ist ein Fehler, der eher in die Richtung geht, dass du zu viel lieferst. Es ist nicht ganz einfach, diesen „Sweet Spot“ zu finden, zwischen „zu viel“ und „zu wenig“.

Natürlich möchtest du (und sollst) ganz viel Mehrwert liefern. Aber du darfst eben nicht „alles“ verraten. Denn du nimmst dann deinen Interessenten den Anreiz, überhaupt noch etwas von dir KAUFEN zu wollen.

Wenn sie das Gefühl haben, dass sie alles zu einem Thema schon bekommen haben, wird es schwierig sein, weiteren Bedarf bei ihnen zu wecken.

Hier musst du auch ein wenig aufpassen, nicht in deine Experten-Sicht zu verfallen. Denn DU als Profi auf deinem Gebiet weisst ganz genau, wie viel da noch fehlt und was alles noch dazu gehört. Das wissen andere Menschen aber nicht! Und für sie kann das Thema aus Laiensicht durchaus erschöpft sein – wenn du zu viel lieferst – obwohl es de facto noch nicht erschöpft ist.

Diese Gefahr droht allerdings eher bei Live-Freebies als bei Evergreen-Freebies. Denn du kannst natürlicherweise in einem 10(!)-seitigen E-Book oder einem 90-Minuten-Webinar ein Thema nie komplett abbilden.

Das heisst, um diese gewollte „Lücke“ zwischen Freebie und dem Angebot zu kreieren, das du damit verkaufen willst, hast du 2 Wege:

> Das Thema ist nicht komplett und erschöpfend behandelt, sie bekommen also nicht alles von dir, was es dazu gibt oder…

> Dein Angebot ist der NÄCHSTE, LOGISCHE Schritt, wenn man dein Freebie konsumiert hat.


Am Beispiel

Im Fall des Sachbuch-Schreibkurses hätte die Zielgruppe nach dem Freebie zwar schon eine Idee für das Sachbuch und das Inhaltsverzeichnis dazu. Aber noch nicht die Anleitung zum Recherchieren und Schreiben des Buches selbst. Hallo, Lücke!

Bevor wir zum letzten, grossen Fehler kommen und bevor ich dir den Aufbau einer Conversion-optimierten Landingpage für dein Freebie zeige, habe ich hier noch einen kleinen Extra-Tipp für dich eingebaut.

Du kannst theoretisch auch komplett ohne Freebie deine Liste aufbauen und stattdessen ein Mini-Angebot haben, dass du über eine Salespage verkaufst. Damit zeigst du deine Expertise noch besser und nimmst ein wenig Geld ein. (Wobei es mit einem Freebie schon etwas einfacher ist).

Hier sieht du an einem Beispiel, wie mein Mini-Angebot aussieht:


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EXTRATIPP: Mini-Offer statt Freebie


Wenn du das Gefühl hast, eine Anleitung oder Aufgabe ist zu komplex und dein gewähltes Thema braucht viel mehr als nur 10 Seiten Anleitung, solltest du dir überlegen, es zu verkaufen.

Und zwar als sehr günstiges Mini-Angebot für 7, 17 oder 27 Euro / Franken.

Du kannst es hier an meinem Beispiel zur Salespage-Vorlage sehr gut sehen: Bei diesem Thema hätte es keinen Sinn gemacht, eine komplette Formel und Anleitung für eine Salespage als Freebie abzuliefern.

Für ein Freebie ist das Thema zu umfangreich. Aber meine Zielgruppe hat ein riesiges Problem mit dem Texten einer Conversion-optimierten Salespage.

Und ich kann ihr auf einfache Weise, sehr gut mit einer exakten Anleitung und Vorlage zu tollen Ergebnissen verhelfen.

Daher habe ich es als hochwertige Anleitung auf 30 Seiten kreiert und verkaufe sie eine Zeit lang zu einem ERHEBLICH günstigeren Preis, als sie eigentlich wert ist.

Ein solches „Mini Offer“ kannst du aber auch sogar gemeinsam mit einem Freebie sehr gut zum Einsatz bringen – als sogenanntes Upsell-Angebot.

Wenn du beispielsweise dein Freebie mit passenden Fb-Ads bewirbst und als Upsell dieses Mini-Angebot anbietest, finanzieren sich deine Ad-Werbekosten quasi von selbst.

Und deine E-Mail-Liste wächst noch bedeutend schneller dadurch.

Wichtig ist dabei, das dein Mini-Angebot deutlich mehr Wert bietet, als es kostet. Und deinen Leuten hilft, ihr Ziel schneller oder einfacher zu erreichen. Vorlagen sind toll geeignet dafür.

Doch auf das Thema „Freebie-Funnel und Liste in Rekordgeschwindigkeit aufbauen“ werde ich in einem anderen Artikel ausführlicher eingehen…

Fazit: Wenn du also aus irgendeinem Grund KEIN Freebie hast oder haben möchtest, eignet sich auch ein kleineres, günstiges Produkt hervorragend dazu, deine E-Mail-Liste aufzubauen.

Doch zurück zum Freebie und dem letzten grossen Fehler, der seinen Erfolg verhindert…



FEHLER Nr, 7: Die Landingpage deines Freebies konvertiert nicht (gut).


Auch wenn bei diesem Fehler nicht dein Lead Magnet selbst schuld ist, sondern die Landingpage dazu, so ist es doch ein gravierender Fehler. Denn er führt dazu, dass die Leute sich dein Freebie gar nicht erst holen.

Dabei kann es sonstwie genial, grossartig und wahninnig hilfreich sein! Denke immer daran: Nur du kennst dein Angebot. Alle anderen wissen nicht, wie gut es ist.


Und hier kommt wie immer starkes Copywriting ins Spiel. Und hier ist es wie mit allen Angeboten im Online-Business:

Es reicht nicht, nur zu wissen, wie du fesselnde Inhalte für deine Zielgruppe kreierst!

Du musst auch mindestens genauso gut wissen, mit welchen Worten und Botschaften du sie dazu bringst, deine Inhalte wahrzunehmen und zu begehren.


Da ein Freebie gratis ist, muss die Landingpage natürlich nicht so „hart arbeiten“ wie eine Verkaufsseite (=Salespage), die beispielsweise einen 2000-Euro-Kurs verkauft.

Doch da alle, die sich dein Freebie holen wollen, zuerst auf deiner Landingpage landen, hat sie eine enorm wichtige Funktion.

Das, was dort steht, nicht steht oder in irgendwie verwirrender Reihenfolge oder Logik, überzeugt sie entweder zum Download oder hält sie davon ab.

Darum darf eine Landingpage niemals unterschätzt werden und sollte Conversion-optimiert getextet und aufgebaut sein.



Ein paar Tipps in aller Kürze zum Aufbau deiner Freebie-Landingpage:


> Headline mit Handlungsaufforderung (Call-to-Action = CTA)
> Emotionale Einleitung (kurz, maximal 2-3 Sätze!)
> 3 – 6 starke Listenpunkte, die den Inhalt beschreiben und neugierig machen
> Über-Dich-Teil - Wer bist du und warum gibt es dein Freebie?
> Testimonials / Kundenstimmen (Social Proof)
> Kurzer FAQ-Teil (optional)
> Abschluss-Satz mit CTA

Wenn du dich an diesen Aufbau hältst, hat deine Landingpage eine ideale Länge, mit der du nicht viel falsch machen kannst.

Mehr dazu, wie die du Conversion-optimierte Salespages und Landingpages aufbaust, textest und erstellst, findest du in diesem Blogartikel.



FAZIT


Ok, das war jetzt eine Menge zum Thema Freebie. Aber du bist jetzt sehr gut vorbereitet, um dir in auch in 2022 eine kauffreudige Schar von AbonnentInnen in deine E-Mail-Liste zu holen.

Zusammenfassend gilt:

> Schau, dass du deinem Freebie den OMG-Faktor verpasst und damit ein wirklich konkretes, gerade anstehendes und nicht zu grosses Problem deiner Zielgruppe löst.

> Bring sie unter deiner Anleitung dazu, selbst etwas umzusetzen und sie werden dir ihr Geld hinterherwerfen.

> Halte das Ganze dabei einfach für dich und deine InteressentInnen und bringe es in Einklang mit dem Angebot oder Produkt, das du mit Hilfe deines Freebies verkaufen willst.

> Achte darauf, dass du eine Lücke lässt, damit der Wunsch und das Verlangen nach „Mehr“ bei ihnen entsteht.

> Und lerne, Landing- und Salespages zu schreiben, die wirklich gut konvertieren, damit dein Online-Business so richtig in den Himmel schiessen kann.



Hi, ich bin Liwia...


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Als ausgebildete Conversion-Texterin kenne ich die Chancen und Fallstricke im Online-Business genau und schreibe dir die Texte für deinen Sales-Funnel oder nächsten Launch.

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Ich kann dich besonders gut unterstützen, wenn du bereit bist ...

… deine Verkaufsbotschaften (Messages) zu finden, um deine Programme leichter zu verkaufen und deinen eigenen Stil zu entwickeln, auf den du stolz bist.

… auf den Punkt zu bringen, was dich und dein Business unwiderstehlich macht und Kund*innen anzuziehen, die perfekt zu dir passen.

… nie wieder an Landingpages, E-Mails und Verkaufstexten zu verzweifeln oder dir dabei aufdringlich vorzukommen.

Bist du bereit? Guuut ... Dann schreib mir einfach an info@textrablatt.ch.

Ich freue mich auf dich!